Die Sonne und UV Strahlung erzeugen Sonnenbrand, Sonnenallergie und Hautalterung.

Die Sonne sendet drei Arten von Strahlung: das sichtbare Licht von 400 nm (violett) bis 700 nm (rot), Infrarot (IR)-Strahlung und unsichtbare Ultraviolett (UV)-Strahlung.

IR Strahlung erzeugt ein alarmierendes Wärmegefühl, UV Strahlen sind dagegen nicht fühlbar und deshalb spüren wir keine konkrete Notwendigkeit, uns vor ihnen zu schützen.

Aber wie wir wissen, kann zu langes Sonnenbaden einen Sonnenbrand und längerfristig irreversible Hautschäden verursachen.

Ausserdem häufen sich die Fälle von UVA bedingten Sonnenallergien. UV Strahlen sind letztendlich für die Hautalterung verantwortlich: es entstehen Falten und Pigmentflecken.

Was sind UVA und UVB Strahlen?

die Sonne und UV Strahlung

Man unterscheidet 3 Arten von UV Strahlung:

  • U.V.A : 320 – 400 nm
  • U.V.B : 290 – 320 nm
  • U.V.C : <280 nm

Obwohl die Atmosphäre gegen Ultraviolettstrahlung einen natürlichen Schutzschild bildet, gelangen UVA und UVB Strahlen bis an die Erdoberfläche. UVC Strahlen werden von der Ozonschicht herausgefiltert.

UVA und UVB Strahlen unterscheiden sich in ihrer Intensität und dringen in verschiedene Schichten der Haut ein.  Früher dachte man, nur UVB Strahlung sei schädlich, denn man kannte die Gefahr von UVA Strahlung noch nicht.

UVB Strahlen machen nur einen kleinen Teil der UV Strahlen aus (weniger als 5%), sind aber sehr energiereich (1000 Mal mehr als UVA).  Zwischen 12 und 16 Uhr Sie sind am intensivsten und somit am gefährlichsten,  sie sind allgemein für Sonnenbränd verantwortlich.

> der Sonnenbrand

UVA Strahlen sind weniger energiereich, dafür aber zahlreicher und durchdringender. Sie sind während jeder Tages- und Jahreszeit vorhanden: Sie sind verantwortlich für lichtbedingte Hautalterung und wahrscheinlich die Ursache für gewisse Sonnenallergien (UVA wie Altern oder Allergien).

> Sonnenallergien

> Lichtbedingte Hautalterung

Ein langdauerndes oder ungeschüztes Sonnenbad kann früher oder später zu irreversiblen Hautschäden führen. Diese sind variablen Ausmasses und hängen von der Lichtsensibilität der Haut ab (Phototypen).

> Mehr zu den verschiedenen Phototypen nach Fitzpatrick

Definition der Standard-Erythemdosis (SED) und der minimalen Erythemdosis (MED). Was ist das Sonnenkapital?

Die UV Strahlendosis, die Erytheme (leichter Sonnenbrand) verursacht, wurde zur Standard-Erythemdosis (SED) vereinheitlicht: es ist eine globale Einheit, die UV bedingte Hautaggression charakterisiert und entspricht einer Energie von ca. 100 J/m2.

Aus der SED wird die minimale Erythemdosis (MED) berechnet, die ein Individuum tolerieren kann. Eine hellhäutige Person (Phototypen I und II) hat eine MED, die etwa 3 Mal der SED entspricht.  Eine natürlich dunkle Haut hat eine MED von ca. 7 SED.

Die minimale Erythemdosis (MED) und die Standard-Erythemdosis (SED) bestimmen das, was man als das Sonnenkapital einer Person bezeichnen kann. Dieses Sonnenkapital wird bei hellhäutigen Personen und intensiver Sonnenexposition schneller verbraucht.

Je nach Aktivität ist unsere UV-Exposition verschieden. Hier einige Beispiele:

  • Ein Büroangestellter, der nur am Wochenende oder in den Ferien an die Sonne geht, ist ca. 200 SED pro Jahr ausgesetzt
  • Kinder unter 15 Jahren sind pro Jahr zwischen 300 und 400 SED ausgesetzt
  • Ein Arbeiter im Freien bekommt pro Jahr 400 bis 500 SED an Sonne ab
  • Ein 10-minütiges Sonnenbad entspricht 2 SED (30 Sonnenbäder = 60 SED).

Was ist der UV-Index? Seine Rolle im Sonnenschutz.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben eine Risikoeinstufung für Sonnenbestrahlung erarbeitet, den UV-Index, mit folgender Aufteilung:

  • Index 1-2: schwaches Risiko
  • Index 3-4: mässiges Risiko
  • Index 5-6: erhöhtes Risiko
  • Index 7-8: hohes Risiko
  • Index 9-10: sehr hohes Risiko

Ein UV-Index von 1 entspricht 0.9 SED, das jedes Individuum während 1 Stunde erhält. Eine sensible Haut (Phototyp II) benötigt 3 SED für einen leichten Sonnenbrand (Erythem), das entspricht 3 Stunden und 20 Minuten bei einem UV-Index von 1 (siehe Tabelle).

die Sonne und UV Strahlung

Geschätzte Expositionsdauer zur Entwicklung eines „schwachen Sonnenbrandes“ (3 SED), abhängig vom UV-Index.

Der Sommer am Mittelmeer zum Beispiel hat einen UV-Index von durchschnittlich 8 SED pro Stunde. Das bedeutet, dass eine sensible Person (Phototyp II) in nur 25 Minuten einen Sonnenbrand entwickelt. Die gleiche Person kann im November im australischen Brisbane in weniger als 18 Minuten einen Sonnenbrand entwickeln: die australische Sonne ist sehr aggressiv, ein hoher Lichtschutz ist daher sehr wichtig (siehe Tabelle).

die Sonne und UV Strahlung

Anzahl SED pro Stunde für verschiedene Orte und Daten.

Es ist daher sehr wichtig, den UV-Index Ihres Aufenthaltsortes zu kennen, um einen geeigneten Sonnenschutz zu wählen. Die Wettervorhersagen machen immer mehr auf die verschiedenen Indexe aufmerksam.

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Dermatologische Nahrungsergänzung für den Sonnenschutz

Verhindert Rosacea, Sonnenallergien und Pigmentflecken


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