Die UV Strahlen der Sonne verschlimmern Rosacea und andere Teleangiektasien.

Rosacea ist durch Hautrötungen (Erytheme) und/oder erweiterte Blutkapillare (Teleangiektasien oder Couperose) geprägt, meistens im Gesicht.

Zu den Ursachen gehören mehrere Faktoren, aber die Sonnenexposition scheint bei einigen Betroffenen die Rosacea zu verstärken.

Wie verhindert man Entzündungen und Gefässerweiterungen im Gesicht?

Einige praktische Tipps helfen Rosacea-Schübe zu verhindern. Spezielle Salben und bestimmte Pflanzen, wie z.B. grüner Tee, haben nachweislich eine Wirkung.

Was sind Rosacea, Teleangiektasien, Couperose oder Erythrose?

Die Rosacea ist eine häufige, entzündliche und chronische Hautkrankheit, die in Schüben verläuft und hauptsächlich das Gesicht betrifft. Je nach Schweregrad ist sie durch Hautrötungen (Erytheme) und/oder der Erweiterung der kleinen Blutgefässe (Teleangiektasien oder Couperose) geprägt. Oft ist sie um die Nase, auf den Wangen oder dem Kinn sichtbar. Rosacea tritt meist nach dem 30. Lebensjahr auf und ist häufiger bei hellhäutigen Frauen, die zu Hautrötungen neigen.

Teleangiektasien sind anormale, hartnäckige und unschöne Erweiterungen der Hautkapillaren. Sie entstehen häufig im Gesicht aber auch auf den Beinen. Die Dilatation der kleinen Blutgefässe bildet feine, gewundene, rote oder violette Linien, die einige Millimeter bis Zentimeter lang sein können.  Teleangiektasien bilden ein mehr oder weniger dichtes Netz (Couperose) oder vereinzelte „Sterne“,  auch Stern-Nävi genannt.
Die Erythrose ist eine diffuse Hautrötung des Gesichts, etwa bei vasomotorischen Wallungen, dem Erröten oder Flushing. Wenn diese Rötungen anhalten und von Teleangiektasien begleitet werden, spricht man von Erythro-Couperose.

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Auf den geröteten Stellen können gelegentlich Knötchen und Pusteln entstehen. Diese ähneln einer Akne, sind rot, fest, entzündet und manchmal schmerzhaft. Sie gehen manchmal mit Infektionen der Talgdrüsen einher, durch den im Haarfollikel enthaltenen Parasiten Demodex folliculorum.

In sehr seltenen Fällen wird die Nasenspitze rot und wuchert, was man ein Rhinophym oder eine Knollennase nennt. Dies erinnert an Alkoholismus, obwohl Alkohol nicht zu den Ursachen zählt. Es ist eine schwere Verlaufsform der Rosacea, weniger als 5% der Patienten sind betroffen und paradoxerweise sind es mehrheitlich Männer.

Hauptursache der Rosacea: Hitze und UV Strahlen der Sonne

UV Strahlen und Temperaturschwankungen sind bekannte Auslöser der Rosacea und bei machen Patienten die Hauptursache.

Die Rosacea ist bei Hitze sehr unangenehm, mit schmerzendem Hautgefühl. Betroffene vermeiden körperliche Anstrengung, heisse Bäder und Sonnenbäder. Die übersteigerte Sensibilität der Haut erschwert das Benutzen von Seife, Kosmetika und manchmal sogar von Wasser.

Dasselbe gilt bei Kälte und deshalb ist die Rosacea auch in nordischen Ländern sehr präsent: Abrupte Temperaturwechsel, von Kälte zu Wärme, können für das Krankheitsbild verantwortlich sein.

Die Rosacea wird von der Ernährung beeinflusst. Bestimmte Dinge wie Alkohol, starke Gewürze oder heisse Getränke erhöhen die Körpertemperatur und begünstigen das Entstehen von Hitzewallungen.

Bei der Rosacea ist der Blutfluss durch die Gesichtsvenen gestört, das Blut stagniert und erweitert die Gefässe. Dies führt zu Ödemen, einer veränderten Struktur des Endothels von Gesichtsvenen und zu Entzündungen. Die Stagnation des Blutes kommt von einer Umkehr der Fliessrichtung, die normalerweise das Gehirn vor Überhitzung schützt, hier aber anormal verlängert ist.

Andere Faktoren beim Entstehen von Rosacea

Die Vererbung spielt vermutlich eine wichtige Rolle beim Entstehen von Rosacea.

Traumatische Erlebnisse wie seelische Erschütterungen, operative Eingriffe, Behandlungen mit Corticosteroide,  Strahlen- oder Chemotherapie begünstigen eine Rosacea.

Hormonelle Schwankungen, wie bei Menopause oder Schwangerschaft, und Stress sind wahrscheinlich ebenfalls Faktoren, die eine Rosacea begünstigen.
Alter und Geschlecht spielen zudem eine wichtige Rolle: Die Rosacea bricht meist nach dem 30. Lebensjahr bei hellhäutigen, leicht errötenden Frauen aus.

Wie behandelt man Rosacea?

Einige Fälle von Rosacea verschwinden spontan und benötigen keine spezielle Behandlung. Dies ist etwa bei schwangerschaftsbedingter Rosacea (verschwindet nach der Geburt) und Rosacea bei Säuglingen und Kleinkindern der Fall.

In frühen Stadien wird mit Metronidazol-, Clindamycin- oder  Azelainsäure-haltigen Salben behandelt.
Bei dauerhafter Rosacea erzielen spezielle Behandlungen, wie Elektrokoagulation oder Laserbehandlungen, gute Ergebnisse.

Wie verhindert man Rosacea auf natürliche Weise?

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Unsere Expertin, Pharmazeutin,

informiert über vorbeugende Massnahmen:

  1. Als erstes sollten bekannte oder mögliche Ursachen beseitigt werden (z.B. eine unnötige Corticosteroid-Behandlung). Natürliche Faktoren wie Klima oder Ernährung können angepasst oder vermieden werden.
  2. Ein guter Sonnenschutz ist wichtig. Physikalische Filter (Titandioxid, Zinkoxid) werden besser vertragen als chemische.
  3. Vasomotorische Wallungen kühlen: falls keine Behandlung der Wallungen besteht, können die Symptome durch lutschen eines Eiswürfels zum verschwinden gebracht werden.
  4. Bekannte Faktoren, die Gefässerweiterungen und Rötungen des Gesichts (Flush) fördern, sind zu vermeiden: heisse Getränke,  sowie Alkohol und Gewürze wegen ihres thermischen Effekts. Obwohl Alkohol die Symptome der Rosacea verstärken kann, ist er nicht ihre Ursache. Dampfbäder/Saunas und lange, heisse Bäder sind ebenfalls zu vermeiden. Bei Kälte, Wind und Schnee sollten Sie Ihr Gesicht mit einem Kleidungsstück schützen.
  5. Reinigen Sie ihre empfindliche Haut mit lauwarmem Wasser und seifenfreien Produkten, die einen leicht sauren pH-Wert haben. Verzichten Sie auf Peelings und verwenden Sie eine bei Rosacea geeignete Creme. Männer sollten sich trocken rasieren und auf desinfizierendes After-Shave verzichten, besser sind hautberuhigende Produkte.
  6. Trinken Sie Grüntee! Grüner Tee hat eine entzündungshemmende und adstringierende Wirkung. Eine Studie hat gezeigt, dass regelmässiger Grüntee-Konsum, im Vergleich zu einem Placebo, Teleangiektasien im Gesicht signifikant  reduziert(1). Dies gilt aber nur für kalten Grüntee, weshalb wir die Tablettenform empfehlen. Die Ernährung ist nicht die Ursache für Rosacea. Wer glaubt, die erregenden Wirkstoffe in Kaffee oder Tee seien für die Verschlimmerung der Rosacea verantwortlich ist, irrt sich: Einzig der thermische Effekt dieser Getränke hat einen Einfluss auf Rosacea.

> Polyphenole aus grünem Tee mindern Rosacea und andere Teleangiektasien.

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