Polyphenole aus grünem Tee, zwei neue Indikationen: Vorbeugung von grippalen Infekten sowie Vorbeugung von Hautflecken und -rötungen

Dem Tee, ein seit tausenden von Jahren bekanntes Getränk, werden gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Seine Inhaltsstoffe, insbesondere Polyphenole aus grünem Tee, haben anti-oxidative, depigmentierende, entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften.

Polyphenole aus grünem Tee wurden in zwei neueren Studien an Menschen getestet (siehe unten).

Resultate von zwei klinischen Studien zu Polyphenolen aus grünem Tee

Diese Studien zeigen:

– eine signifikante Verminderung von Alterszeichen der Haut (Falten, Pigmentflecken) und Teleangiektasien nach einer Sonnenexposition.

– einen signifikanten Schutz vor Grippe-Symptomen.

Tausendjährige Tradition und aktueller Nutzen von grünem Tee

Tee ist seit mehr als vier Jahrtausenden ein traditionelles, chinesisches Getränk, das im 17. Jahrhundert auch in Europa Einzug erhalten hat. Der weltweite Tee-Konsum beträgt zwei Millionen Tonnen und ist, nach Wasser, auf Platz 2 der meistkonsumierten Getränke.

Die Teepflanze ist ursprünglich ein sporadisch auftretender Strauch aus den Regenwäldern Indiens, Thailands und Chinas. Sie wird heute grossflächig angebaut wobei China immer noch Hauptproduzent ist.

Der lateinische Name des Teestrauches ist Camellia sinensis L. (auch Thea sinensis K. oder Camellia thea) und gehört zur Familie der Teestrauchgewächsen (Theaceae).

Dieser immergrüne Strauch hat weisse Blüten. Die für Grüntee verwendeten jungen Blätter werden direkt nach der Ernte einer Hitzebehandlung unterzogen und dann getrocknet.

Die verschiedenen Teesorten, ob weiss, gelb, grün, schwarz oder Oolong, werden aus Blättern der selben Teestrauchart gewonnen. Einzig die Herstellungsverfahren sind verschieden und bestimmen den Oxidationsgrad der Blätter. So ist schwach oxidierter Tee grün und wird schwarz bei längerer Fermentation. Als Heilmittel scheint grüner Tee mehr therapeutische Eigenschaften zu besitzen als schwarzer Tee.

Die Inhaltsstoffe: Theophylline, Koffein und Polyphenole aus grünem Tee

Die verschiedenen Grüntee-Sorten enthalten Proteine, wasserlösliche Kohlenhydrate, Vitamine (B1, B2, C) und Mineralstoffe (1). Die gesundheitsfördernden Eigenschaften stammen aber von Purinalkaloiden wie Theophyllin oder Koffein und vor allem von vielen Polyphenolen. Zu den Polyphenolen gehören verschiedene aromatische Verbindungen wie z. B. Catechine und im Speziellen das Epigallocatechingallat (EGCG), das dem grünen Tee eine stark anti-oxidative Wirkung und viele weitere Eigenschaften verleiht (2,3).

Die Wirksamkeit der Polyphenole gegen Hautflecken und Teleangiektasien

Die klinische Studie wurde an 56 Frauen der Phototypen I bis III (sehr helle bis leicht gebräunte Haut), im Alter zwischen 25 und 76 Jahren, durchgeführt. Die tägliche Einnahme von Polyphenolen aus grünem Tee (Placebo-kontrolliert) verminderte signifikant UV-induzierte Alterserscheinungen der Haut (Falten und Flecken), Rötungen, Teleangiektasien und verlieh den Testpersonen einen gleichmässigen Teint (2).

Polyphenole aus grünem Tee

Wirksamkeit der Polyphenole aus grünem Tee bei der Vorbeugung von grippalen Infekten

Die publizierte, randomisierte, doppelblinde und Placebo kontrollierte Studie an 200 Probanden aus dem Gesundheitswesen hat gezeigt, dass der Konsum von Polyphenolen aus grünem Tee signifikant grippalen Symptomen vorbeugt (5) : Es erkrankten 3 Mal weniger Personen an einer Erkältung oder einem grippalen Infekt.

Polyphenole aus grünem Tee

Tee, eine Pflanze mit aussergewöhnlichen Eigenschaften

Obwohl der Teestrauch keine herkömmliche Heilpflanze ist, gilt der Aufguss von Teeblättern als gesundheitsfördernd, da er bestimmte Eigenschaften besitzt:

  • Grüner Tee besitzt die stärkste anti-oxidative Wirkung in vitro und in vivo (6).
  • Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Polyphenole aus grünem Tee sind mehrfach belegt (1,7).
  • Polyphenole aus grünem Tee, insbesondere die Catechine, hemmen das Enzym Tyrosinase und wirken so einer Hyperpigmentation entgegen (4).
  • Die antimikrobiellen Eigenschaften von Teeblättern wurden an über 100 verschiedenen Bakterien nachgewiesen. Tee wirkt auch anti-viral gegen das Influenzavirus (5).
  • Im Herz-Kreislauf-Bereich wurde gezeigt, dass Catechine aus grünem Tee den Cholesterin-, den LDL-Cholesterin- (9-11) sowie den Triglycerid-Spiegel senkt (12).
  • Es scheint, dass der tägliche Genuss von grünem Tee, die Reaktionsfähigkeit und kognitive Leistungen bewahrt (13-15) sowie kognitive Störungen (16, 17) und Demenzen wie Alzheimer vermindern (18).
  • Die Catechine und das Koffein in grünem Tee könnten eine schlankmachende Wirkung haben und somit beim Abnehmen helfen, unter Voraussetzung einer angemessenen Diät (19). Ausserdem wird angenommen, dass Grüntee-Extrakt den Energieverbrauch erhöht und den Abbau von Fett-Depots fördert (19-22).
  • Es existieren zahlreiche Studien zur potentiellen Wirksamkeit von grünem Tee in der Krebs-Prävention. Einige Studien an Tieren haben gezeigt, dass Tee-Catechine die Vermehrung von Krebszellen hemmen (25).
  1. Stagg GV, Millin DJ. The nutritional and therapeutic value of tea – a review. J Sci Food Agric 1975;26:1439-59.
  2. Nonaka GI, Kawahara O, Nishioka I. Tannins and related compounds. XV. A new class of dimeric flavan-3 ol gallates, theasinensins A and B, and proanthocyanidin gallates from green tea leaf. Chem Pharm Bull (Tokyo) 1983;31:3906-14.
  3. Hashimoto F, Nonaka GI, Nishioka I. Tannins and related compounds. LXXVII. Novel chalcan-flavan dimers, assamicains A, B, and C, and a new flavan-3- ol and proantho-cyanidins from the fresh leaves of Camellia sinensis L. var. assamica Kitamura. Chem Pharm Bull (Tokyo) 1989;37:77-85; sur les flavanols, voir id., ibid. 1987;35:611-6; sur les théasinensines, voir, id., ibid. 1988;36:1676-84.
  4. Roohina Janjua, Claudia Munoz and al. A two-year, double-blind, randomized placebo-controlled trial of oral green tea polyphenols on the long-term clinical and histologic appearance of photoaging skin. Dermatol surg 2009;35:1057–1065.
  5. Keiji Matsumoto, Hiroshi Yamada and al. Effects of Green Tea Catechins and Theanine on Preventing Influenza Infection among Healthcare Workers: A Randomized Controlled Trial. BMC Complementary and Alternative Medicine 2011, 11:15
  6. Ohmori R, Iwamoto T and al. Antioxidant activity of various teas against free radicals and LDL oxidation. Lipids 2005;40(8):849-53.
  7. Chattopadhyay P, Besra SE, Gomes A and al. Anti-inflammatory activity of tea (Camellia sinensis) root extract. Life Sci 2004;74(15):1839-49.
  8. Bandyopadhyay D, Chatterjee TK, Dasgupta A and al. In vitro and in vivo antimicrobial action of tea: the commonest beverage of Asia. Biol Pharm Bull 2005;28(11):2125-7.
  9. Hooper L, Kroon PA, and al. Flavonoids, flavonoid-rich foods, and cardiovascular risk: a meta-analysis of randomized controlled trials. Am J Clin Nutr. 2008 Jul;88(1):38-50.
  10. Zheng, X. X., Xu, Y. L. and al. Green tea intake lowers fasting serum total and LDL cholesterol in adults: a meta-analysis of 14 randomized controlled trials. Am.J.Clin.Nutr. 2011;94(2):601-610.
  11. Kim, A., Chiu, A., and al. Green tea catechins decrease total and low-density lipoprotein cholesterol: a systematic review and meta-analysis. J.Am.Diet.Assoc. 2011;111(11):1720-1729.
  12. Hsu CH, Tsai TH, and al. Effect of green tea extract on obese women: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial.
  13. Durlach PJ. The effects of a low dose of caffeine on cognitive performance. Psychopharmacology (Berl) 1998;140:116-9.
  14. Hindmarch I, Quinlan PT and al. The effects of black tea and other beverages on aspects of cognition and psychomotor performance. Psychopharmacol 1998;139:230-8.
  15. Schmidt A and al. Green tea extract enhances parieto-frontal connectivity during working memory processing. Psychopharmacology (Berl). 2014 Oct;231(19):3879-88.
  16. Kuriyama S and al. Green tea consumption and cognitive function: a cross-sectional study from the Tsurugaya Project. Am J Clin Nutr. 2006 Feb;83(2):355-61.
  17. Park, S. K., Jung, I. C. and al. A combination of green tea extract and l-theanine improves memory and attention in subjects with mild cognitive impairment: a double-blind placebo-controlled study. J.Med.Food 2011;14(4):334-343.
  18. Moeko Noguchi-Shinohara, International Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases, Nice, France, mars 2015).
  19. Nagao T, Hase T, Tokimitsu I. A green tea extract high in catechins reduces body fat and cardiovascular risks in humans. Obesity (Silver Spring). 2007 Jun;15(6):1473-83.
  20. Dulloo AG, Duret C, et al. Efficacy of a green tea extract rich in catechin polyphenols and caffeine in increasing 24-h energy expenditure and fat oxidation in humans. Am J Clin Nutr. 1999 Dec;70(6):1040-5.
  21. Westerterp-Plantenga MS, Lejeune MP, Kovacs EM. Body weight loss and weight maintenance in relation to habitual caffeine intake and green tea supplementation. Obes Res. 2005 Jul;13(7):1195-204.
  22. Auvichayapat P, Prapochanung M, et al. Effectiveness of green tea on weight reduction in obese Thais: A randomized, controlled trial. Physiol Behav. 2008 Feb 27;93(3):486-91. Epub 2007 Oct 18.
  23. Yang CS, Wang X and al. Cancer prevention by tea: animal studies, molecular mechanisms and human relevance. Nat Rev Cancer. 2009 Jun;9(6):429-39. Review.

Polyphenole aus grünem Tee

Dermatologische Nahrungsergänzung für den Sonnenschutz

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